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 J'abuse un peu le forum & je supprime ce topic après...

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Choqper
Général des armées et Gardien des Templiers
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MessageSujet: J'abuse un peu le forum & je supprime ce topic après...   Dim 10 Jan - 23:03

Voila je suppose que je ne dérange personne si j'abuse un peu le forum... p-e je supprimerai tout ca dans quelques jours...

An die Familie: Das Ganze hier hat mich mehrer Stunden Arbeit gekostet, in denen ich auch hätte lernen können. Lest es also!

Ihr braucht also informationen über Korsika. Einmal könnte man den zugehörigen Wikipediaartikel lesen, dann kann man sich bei Google Earth Bilder ansehen und, das allerwichtigste, man muss das Asterixheft Asterix in Korsika lesen (haben wir verloren, solltet ihr neukaufen). Das Asterixheft vermittelt sehr viel über Korsika, der Vorschlag es zu kaufen ist absolut ernst gemeint. Alles im Asteixheft stimmt. Von den wilden Hausschweinen über den Geruch beim Ankommen, das Buschland bis hin zu den 10 alen Open die in jedem Dorf auf ihrer Bank/Baumstamm sitzen.

Die Photos sind nicht meine eigenen und daher nicht sooo gut.

Was ich grob über meinen Aufenthalt in Korsika sagen kann:
Ich bin per Schiff in Bastia angekommen. Bastia ist die Hauptstadt des nördlichen Departements und liegt am beginn des Zipfels im Norden. Die Stadt ist nicht besonders groß, die Gegend ist sehr gebirgig, relativ trocken.



Von dort aus bin ich auf der n198 nach Süden gefahren. Nahe Moriani Plage war ich am Strand. Ausgesprochen schön, mit grünen bergen im Hintergrund, kaum Touristen.






Südlich davon liegt Aleria, wird nach dem Asterixheft bekannt sein. Bevor ich dorthin gelangen kommte, bekam ich allerdings schon die Nachricht, Li würde gegen Abend in Ile Rousse landen. Ich bin also der gewundenen Straße über Cervione gefolgt um ins Landesinnere zu kommen. Kuckt euch diese Straße und alles bisher beschriebene JETZT bei Google Earth an. Die durchquerte gegend zeichnete sich bin Cervione durch eine üpige wilde Natur aus. Sobald das Gebirge begann, wurden die Dörfer (unzählige Dörfer) an den unmöglichsten Plätzen in den Berg gebaut, die Häuser sind wegen Bauplatzmangel sehr hoch, insgesammt vergleichbar mit der Situation in Matschland vor allem in den frühen Epochen.










Aus dem Gebirge fließen einige glasklare Flüsse nach Osten heraus. Das Gesammtensemble ähnelt stark Südamerika. Die Straße ist eng, gewunden und gefährlich zu befahren. Außerdem weiden unzählige Kühe, Schweine, Esel, Ziegen und andere Tiere wild auf der Straße. Während des Tages kam es gelegendlich dazu, dass sich Wolken über diesen gebirgskämmen des Ostens festgesetzt haben, ich vermute, dass die Luft von westen über die Insel streicht und es an der Ostseite zu Turbulenzen kommt, durch die feuchte Luft von der Ostküste von unten ins Gebirge geblasen wird. Die Wolken haben bei mir allerdings nicht geregnet.

Die Berge werden beim weiteren Voranschreiten nach Westen höher und bilden beeindruckende Formationen. Die höheren Gipfel waren bei meiner Überquerung von Wolken umgeben. Bei Stretta habe ich den bis dahin höchsten Pass (995m) in Korsika überquert. Danach fällt das Gelände zu einer Einkerbung zwischen den höchsten Gebirgen des Nordens hin ab. Es gibt einen Gebirgszug im Osten (jenen, den ich gerade durchquert hatte) und einen höheren im Westen, der jedoch etwas südlich der Mitte der Insel in den östlichen übrgeht.

Die Natur in diesem großen Talgebiet ist deutlich trockener. Auf der Passhöhe ist die Vegetation wie in Mitteleuropa, je weiter man ins Tal kommt, umso mediterraner wird sie wieder, jedoch ist sie im Gegensatz zur Ostküste auf eine deutlich geringere Wasserzufur eingestellt. Diese Gegend ist zwar beeindruckend, jedoch längst nicht so schön wie der Osten.





Für mich ging es über Ponte Leccia weiter nach Norden. In Ponte Leccia treffen sich zwei mal täglich die drei Züge, damit die Fahrgäste umsteigen können. Ich bin auf der N1197 bis zur Küste und dann an der Küste entlang bis nach Ile Rousse gefahren.

Dieser Radfahrtag (161km) war einer der härtesten der gesammten Radtour, geschätzt mehr als 4000 Höhenmeter. Am Vortag um 19h hatte ich in Livorno das Schiff betreten, im Liegestuhl auf dem kalten Deck geschlafen und war um 8 losgeradelt. Abends um 23h war ich in Ile Rousse und das musste in Erwägung der allgemeinen Umstände nicht unbedingt heißen, dass ich Gelegenheit hatte, mich großartig auszuruhen.

Ile Rousse ist relativ groß (für Korsika), vergleichbar mit Aurich. Der Name rührt von einer Insel aus rotem Fels (vgl. Helgoland, Atlantis...) her, die vor der Stadt liegt. Die Gegend um Ile Rousse ist sehr trocken und damit nach meiner Einschätzung für einen längeren Aufenthalt untauglich. Ich bin im späteren Verlauf der Reise die Straße nach Calvi gefahren (westlich). Die Gegend zeichnet sich durch sehr schöne flache Strände aus, schöner als in Ile Rousse. Östlich von Calvi liegt eine weite Bucht mit einem breiten Tal.







Die weitere Westküste kenne ich nicht, wenn man sie sich aber auf der Karte ankuckt, deutet alles darauf hin, dass man roten Sandstein hat, der steil ins Wasser abfällt (ähnlich wie im Esterel) und dass die vegetation wieder grüner wird. Viel Bewegungsspielraum hat man wegen der Berge allerdings sicherlich nicht.







Ich bin mit Li für ein paar Tage ins Zentrum der Insel nach Corte gefahren und mit ihr das Restonicatal aufwärts gewandert. Der Westen Korsikas ist Hochgebirge und im Laufe der Wanderung kamen wir in baumlose Gebirgsbereiche. Das Flussbett ist voll von riesigen Fellsbrocken die meistens rundgewaschen sind. Das Wasser ist glasklar, sicherlich trinkbar. Diese Teile des Hochgebirges sind zwar beeindruckend, jedoch nicht unbedingt außergewöhnlich schön. Tal auf Karte ansehen.











Im äußersten Süden, wo ich nicht war, an der Grenze zu Sardinien scheint das Ufer in steilen Klippen abzufallen, die Stellen sind anscheinend als Nationaldenkmal bekannt (Bei Bonifacio).








:::: Jetzt wirds wirds wichtig ::::


Zusammenfassend würde ich euch den Osten, die Region um Cervione nahe legen. Die Gegend um Calvi ist auch schön, jedoch nicht so vielfältig. Dem Großraum von Ajaccio traue ich auch zu, schön zu sein (grün wegen feuchten Südwestwinden), war dort aber noch nie.

Im (mittleren) Osten hättet ihr Berge und Strände sowie ca 10km Flachland dazwischen.

So, zu Felix und Matti:
Felix: Das östliche Gebirge ist aus Schiefer und die Häuser sind aus Schiefer gebaut, es wird dort sicher Bergwerke geben.
Beide: Ich habe Die Côte Azur und Korsika beide sehr gut kennengelernt, ohne Wagnis kann ich sagen: Besser als ihr. Korsika ist 100x schöner. Der große Vorteil an Korsika ist, dass es absolut unterbesiedelt ist. Es gibt etwa 300 000 Einwohner, die Insel könnte aber 4 000 000 ernähren. An der Côte Azur ist es andersrum. Es gibt viele kleine Dörfer und eine umwerfende wilde Natur inklusive wilder Hausschweine in den Wäldern (näheres bei Asterix). Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, nach Korsika zu fahren.

Achim brauche ich sicherlich nicht zu Überzeugen aber Korsika ist für Tierbeobachtungen und Wanderungen optimal geeignet.

Sonstiges: Einer der wichtigsten Wanderwege durchquert die Insel von Nord nach Süd. Napoleon stammt aus Ajaccio. In Ajaccio liegt u.a. die Yacht einer mir bekannten französischen Multimilliardäres. Die Korsen stammen ursprünglich von kathargischen Siedlern ab (-> der schwarze Kopf im Wappen schonmal als Zeichen), wurden von den Römern übersiedelt und von den Franzosen gekauft. Die Regionalsprache ist eher lateinisch als französisch. Es gibt praktisch KEINE Verkehrsinfrastruktur, das werdet ihr noch mitbekommen. Keine Busse, die Züge sind ein schlechter Witz.




Irgendwo im mittleren Westen

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Choqper
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MessageSujet: Re: J'abuse un peu le forum & je supprime ce topic après...   Mar 16 Mar - 11:15

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